Hier informieren wir über den geplanten Kahlschlag
an der Rheinuferstraße im Bereich desSüdkais und der Südbrücke.
Wir verweisen auf die "Bürgerinitiative Rheinuferstraße"
und die Internetseite des Bürgerprotestes:
Bis zu 180 Bäume könnten fallen für den 6- streifigen Ausbau der Rheinuferstraße.
Stand Januar 2011: der 6- streifige Ausbau ist vom Tisch, Ratsbeschluss für
vorbereitendeMaßnahmen zur späteren Tieferlegung der Straße bei Bedarf
unter Aufrechterhaltung des KVB- Betriebes.
Hintergrund ist das Projekt Nord-Süd-Stadtbahn und eine damit verbundene, niveaugleiche Querung der
besagten Rheinuferstraße, die zur Zeit in diesem Bereich 4- spurig ist. Durch Ratsbeschluss vom 30.6.2009
hatte sich eine neue Lage ergeben, verschiedene Tunnelvarianten sollten geplant und kostengeschätzt werden.
So war auch die Verlängerung des Stadtbahntunnels wieder in der Diskussion, obwohl sie u.U. die Fördermittel
des gesamten Stadtbahnprojektes in Höhe von 800 Mio EUR gefährdet. Es gab entsprechende Prüfaufträge an
die Verwaltung.
Doch je nach Variante wären die Eingriffe in den Baumbestand ebenfalls gravierend und unangemessen.
Es wurde ein erneutes Gutachten beauftragt, das endgültige Klarheit bringen soll in der Frage, ob ein
Verzicht auf eine "Bahnübergangssteuerungsanlage nach Eisenbahnkreuzungsgesetz" ( BÜSTRA )
an der geplanten Stelle entgegen bisheriger Aussagen durch die technischen Aufsichtsbehörden doch genehmigungsfähig ist. Diese Beauftragung geht zurück auf einen Ratsbeschluss vom 13.7.2010.
Dieses Gutachten liegt nun vor. Auch wir verfügen über die Kurzfassung. Verschiedene verkehrliche
Belastungsfällewurden untersucht, auch der Fall, dass die Querung an der Südbrücke mit einer
Verkehrssignalanlage ( VSA ) gesteuert werden kann. Eine solche technische Lösung ist z.Zt. allerdings
immer noch nicht genehmigt und würde die erwarteten Verkehrsprobleme nicht wirklich lösen, sodass
mittelfristig weiterhin der Ausbau auf 6 Spuren droht.
Hier die Pressemitteilung des Netzwerks BfB zur neuen Lage, Stand Dezember 20010:
Mittlerweile hat der Rat der Stadt Köln vorbereitende Maßnahmen zur späteren Tieferlegung der
Rheinuferstraße beschlossen.Detailplanungen liegen vor, die zu 33 Baumfällungen führen würden.
Wir sind mit der Politik, aber auch mit der KVB imGespräch mit dem Ziel, die Anzahl der Fällungen
zu reduzieren und werben für eine zweckdienliche Lösung ohne Festlegung auf eine spätere
Ausführungsvariante, für die es keine politischen Beschlüsse gibt.
Baumschutzinitiativen streiten gemeinsam mit Anwohnern für eine "Troglösung" mit 2 x 2 Fahrspuren
als Minimalvariante einerniveauunglichen Querung für den Fall inakzeptabler
Verkehrsverhältnisse bei 5- minütiger Taktung der Linie 16.
!! Bäume und Verkehr schließen sich nicht aus !!
Die Fotos, die Sie hier sehen, wurden von Anwohnern gemacht, ihre Verwendung auf dieser Seite
ist gestattet. Sie zeigen eindrucksvoll aus dem Blickwinkel der Betroffenen, worum es hier geht.

Hinter dieser Brücke im Hintergrund wird die Bahn die Rheinuferstraße queren.

Hier könnte alles gerodet werden, was wächst.

Auch dieser Bereich könnte betroffen sein.

Diese wunderschöne Lindenallee war gemäss Ratsbeschluss ebenfalls zur Schlachtung freigegeben.

Nehmen Sie Abschied oder stehen Sie auf !!