Netzwerk "BÜRGER für BÄUME"

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume (G.Eich)

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Protest- und Hilfeschrei der Bügerinnen und Bürger von Köln,
aus Bickendorf und Ossendorf.
Das Vorgehen der Verwaltung führte zur Gründung der
Interessengemeinschaft "Bäume in Bickendorf / Ossendorf"

18. Dezember 2010, das Ergebnis der Bemühungen um diesen Baum: Er bleibt stehen !!
Im Rahmen eines zweiten Gutachtens wurde durch Zugversuche nachgewiesen, die Buche ist
standsicher, auch über Orkanwindstärken hinaus. Die Forderung nach Zugversuchen hatten wir
schon frühzeitig erhoben, um Vermutungen durch Fakten zu ersetzen. Wir danken denjenigen
in Politik und Verwaltung, die sich für die erneute Untersuchung eingesetzt haben.
Für diejenigen, die sie für Geldverschwendung gehalten und abgelehnt haben,
fehlt uns jedes
Verständnis. Sie sollten ihre respektlose Haltung in dieser Frage überdenken.

Das zweite Gutachten wurde erstellt vom Büro Reinartz & Schlag, untersucht wurde nach unserer Kenntnis
nach der Elasto-/ Inclino- Methode.Weitergehende Informationen über die Unterschiede der
Meß- und Auswertemethoden bei Zugversuchen finden Sie hier:
http://www.baumstatik.de/pages/aufsaetze/99AfBMethodeInclinomethode.htm


 

 

Die Fällung wurde zwischenzeitlich wegen starkerund anhaltender Proteste ausgesetzt,

ist aber damit nicht vom Tisch !!

Am  Morgen des 7.6.2010 sollte nach Erläuterungender Verwaltung die Krone des Baumes

als Sofortmaßnahme ausgelichtet und ggf eingekürztwerden. Auch die Notwendigkeit dieser

Maßnahme war nicht hinreichend begründet und kollidierte mit Artenschutzbelangen.

Nun wurde als Sofortmaßnahme eine Kronensicherung gemäß ZTV Baumpflege eingebaut

und ein Teil der Krone soll nach Ablauf der Vogelschutzperiode eingekürzt werden.

Mittelfristig sei die Fällung aber unvermeidbar. Z. Zt. ist ein zweites Gutachten zur

Stand- und Bruchsicherheit in der Diskussion.

 

Interessengemeinschaft "Bäume in Bickendorf / Ossendorf"

Kontakt: Herr Michael Schmitz

Schmitzensmichael@web.de

Es geht um die älteste, noch stehende, Buche im Kölner Rochuspark.

Sie ist ein Naturdenkmal

 

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Die Notwendigkeit der Fällung wird begründet mit der Vekehrssicherungspflicht der Stadt Köln.

Der Baum sei nicht mehr standsicher, er sei vom Brandkrustenpilz befallen. Ein möglicher Befall

mit dem Brandkrustenpilz wird nicht bestritten, die abgeleitete Feststellung, die Standsicherheit

des Baumes sei nicht mehr gegeben, erscheint hingegen verfrüht und nicht belegt. Die Buche ist

wohl die älteste im Rochuspark und darf keinesfalls Vermutungen folgend gefällt, bzw. ohne

gesicherte Erkenntnisse über ihre tatsächliche Standfestigkeit vorsichtshalber verstümmelt werden.

 

Baumschutzinitiativen fordern im Vorfeld der geplanten Fällung Zugversuche an diesem Baum,

die sein Verhalten bei kritischen Windlasten zweifelsfrei zeigen werden.

 

und verweisen auf die Arbeitsstelle für Baumstatik:  http://www.baumstatik.de/

 

Der Brandkrustenpilzbefall betrifft lt. Gutachter eine wesentliche Stammgabelung und daher

stimmen wir dem Einbau einer Kronensicherung ausdrücklich zu. Weitergehende Maßnahmen

am gefährdeten Kronenteil schließen wir nicht aus. Vor Fällung erwarten wir weiterhin den

Nachweis der angeblich ungenügenden Standsicherheit durch Zugversuche.