Naturpark Rheinland – Mehr Überwachung für mehr Sicherheit

Der Naturpark Rheinland ist ein riesieges Areal, welche über 1000 km² umfasst. Hier kann man Natur noch erleben und auch anfassen. Der Park ist 24 Stunden und jeder ist willkommen. Groß und Klein können ihren Spaß haben. Der Park ist durchzogen mit Flüssen, Seen, Bächen und hügelige Landschaften. Immer wieder trifft man auch ein kleines Dörfchen, in dem man immer einer schönes Plätzchen zum Rasten findden kann. Sportler, Wanderer und Naturliebhaber kommen im Naturpark Rheinland auf jeedenfall auf ihre Kosten. Jedoch kommt es in der letzten Zeit auch immer mal wieder zu Vandalismus und Sachbeschädigungen. Bäume werden mit Farbe besprüht, Bänke, die für die Besucher zum Ausruhen vorgesehen sind, mutwillig zerstört. Teilweise kam es sogar schon zur Brandlegung. Einige Bewohner machen sich Gedanken um ihre Sicherheit. Auch Videoüberwachung ist ein Thema. Aber bringen Überwachungskamera überhaupt etwas? Im nächsten Abschnitt beschäftigen wir uns mit dem Thema und liefern euch ein paar Informationen.

Die Zeitungen und Nachrichten sind voll damit – Meldungen über Einbrüche bzw. Diebstähle aus Wohnungen, Einfamilienhäusern oder Geschäftsräumen. In den letzten Jahren ist in Deutschland einer klarer Einstieg der Einbruchszahlen  zu verzeichnen. Neben Gelegenheitsdieben stellt das größte Problem reisende Tätergruppen aus dem In- und Ausland dar. Gleich mehrere Tage sindd die Täter auf ihrer Diebestour. Dabei schlagen die Täter meist in gut situierten Vorortstädtchen zu. Inbesondere in der dunklen Jahreszeit steigen die vermeldeten Straftaten in diesem Sektor dramatisch an, doch auch in den Sommermonaten ist die Zahl der Eigentumsdelikte alarmierend hoch. Die Täter gehen so vor, dass die späteren Tatobjekte zunächst dahingehend überprüft werden, wie schwer es ist in das Gebäude zu gelangen bzw., ob ein Einbruch sich überhaupt lohnen würde. Wird ein Gebäude für gut befunden, dauert es meist nur wenige Minuten und die Täter sind wieder verschwunden. Zurück bleibt dann oftmals eine durrchwühlte Wohnung und ein hoher Sachschaden.

Aufgrund der ansteigenden Einbruchszahlen greifen immer mehr Privatleute zu Überwachungskameras, um Diebstählen vorzubeugen. Statisken über die präventive Wirkung von Sicherheitskameras liegen zwar nicht vor, jedoch ist davon auszugehen, dass Täer lieber ein Haus ohne Kameras als ein Haus mit Kameras auswählen. Mit der Ziet wurden Überwachungskameras technisch immer ausgereifter und auch im Preis erschwinglich. Auf dem Markt gibt es die verschiedensten Modelle. Zunächst muss man sich entscheiden, ob man den Innen- oder Außenbereich oder vielleicht beides absichern möchte. Als nächstes ist zu entscheiden, es ssich bei den Kameras um Ip-Kameras oder Funkkameras handeln soll. Im Innenbereich werden fast ausschließlich Ip- bzw. WLAN-Kameras eingesetzt. Im Außenbereich können darüber hinaus auch Funkkameras eingesetzt werden. Genaue Definitionen und die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle finden Sie hier.

Hat man sich entschieden, welchen Bereich man überwachen möchte, muss aus der Vielzahl von Herstellen und Modellen gewählt werden. Viele Modelle verfügen über Bewegungserkennung und Nachtsichtfunktion. Darüber hinaus gibt es Überwachungskameras mit eingebauten Lautsprecher und Mikrofon, die zugleich als Babyphone genutzt werden können. Ganz neue Modelle verfügen zudem über Gesichtserkennungen. Wird von der Kamera ein fremdes Gesicht erkannt, so schlägt diese Alarm und informiert den Eigentümer. Auch Bewegungs- und Geräuscherkennung können so eingestellt werden, dass bei einer entsprechenden Auslöung des Alarms der Benutzer mittels einer Push-Nachricht oder einer Email informiert wird. Des Weiteren werden der Benachrichtigung Bildauschnitte der Überwachungsaufnahmen beigefügt, sodass sich der Hauseigentümer ein eigenes Bild von der Situation vor Ort machen kann. Im Zweifel kann so möglichst schnell die Polizei benachrichtigt werden, um Schlimmeres zu verhindern.

Vielleicht können diese kleinen Technikwunder auch im Naturpark Rheinland die Kriminalität in Form von Vandalismus und Sachbeschädigungen eindämmen. Was meint ihr dazu?

Der Baumschutz – ein erster Erfolg

Lange, lange ist es her da wurde die Winterlinden in Lübeck an der Untertrave gepflanzt. Fünfzig Jahre hat sich niemand an ihnen gestört. Zudem war es gerade im Herbst immer schön anzugucken, wenn sich Tag für Tag die Blätter der Bäume in gelbliche und rötliche veränderten und somit die Flaniermeile an unserer schönen Trave in warmes und herbstliches Licht tunkten.

Nun, im Jahr 2016, empfindet die Stadt/Verwaltung die Bäume als störend. Die Straße „An der Untertrave“ wird seit Jahren und soll weiterhin umgestaltet werden. Alles soll aufgehübscht werden und da sind die Winterlinden im Weg. Im Zuge dessen entstand ein Streit zwischen Befürwortern und Gegnern. Nach Auffassung der Verwaltung müssen die Winterlinden verschwinden, um die diese Umgestaltung zu realisieren. In einem Gutachten, welches die Verwaltung in Auftrag gegeben hatte, heißt es, dass die Linden keine lange Lebensdauer mehr haben. Insbesondere bei der Umgestaltung des Gehweges und der Straßen müssten Arbeiten getätigt werden, die zum Absterben der Bäume führen würden. Zudem äußert sich Lübecks Bürgermeister Saxe dahingehend, dass die Bäume sehr mickrig seien.

Das Lübecker Aktionsbündnis „Lübecks Linden leben lassen“ stellt sich vehement gegen diese Meinung. Sie empfinden die Bäume als nicht mickrig und denken, dass die Winterlinden in einem guten Gesundheitszustand sind. Die Anhänger pochen darauf, dass die Bäume in jedem Fall erhalten bleiben müssen und auch eine Umgestaltung mit den Bäumen möglich sei. Zudem argumentieren die Gegner des Baumfällens, dass die Bäume immens dazu beitragen, dass CO2 und Feinstaub aufgenommen wird und somit die Luft ein wenig sauberer wird.

In Lübeck kam es zu keiner Einigung. Somit wurde beschlossen, dass eine Bürgerentscheid über die Zukunft der Winterlinden entscheiden solle. Es wurde viel Geld in die Hand genommen – ein regelrechter Wahlkampf entstand. Am Ende entschieden sich Lübecks Bürger für den Erhalt der Bäume und gegen das Bauvorhaben der Stadt und Verwaltung. Wie es mit der Untertrave weitergeht, ist ungewiss. Vonseiten der Stadt heißt es, dass das Bauvorhaben in er ursprünglichen Konzeption auf Eis liegt. Mal schauen wie es weitergeht.